10 Ideen wie wir uns das Mamaleben leichter machen können

Mama zu sein ist anstrengender als viele glauben zu wissen. Immer wieder gibt es Fälle, an denen Mütter an einem Burnout erkranken. Das ist auch gar nicht so verwunderlich. In vielen Situationen sind Mamas mit den Kids, dem gesamten Haushalt und vielleicht auch noch mit einem Teilzeit Job so ziemlich alleine gelassen. Viele Papas sind nämlich sehr engagiert in der Arbeit und nehmen den Mamas nur wenig oder sogar gar keine Arbeit ab. Für alleinerziehende Mütter ist die gesamte Situation natürlich noch schlimmer. 

In unserer modernen Zivilisation wird auch alles immer teurer, Erwartungen werden immer höher und sich am Leben zu halten immer schwieriger. Wo sich Mütter vor noch nicht allzu langer Zeit rein um die Kids und den Haushalt kümmern konnten, gibt es jetzt kaum eine Mutter, die daneben nicht auch noch arbeitet.

 

Den hohen Standards unseres Zeitalters gerecht werden

 

Das tägliche Kochen und Backen ist für viele Mamas ein Alptraum. Alles muss mittlerweile frisch und Bio-Qualität sein. Übers Resteessen beschweren sich die Kinder und der Mann sowieso und dann müssen auch noch die individuellen Essenswünsche miteingeplant werden. Das eine Kind mag kein Gemüse, das andere kein Fleisch und das dritte ist Laktose intolerant. Viel bleibt da ja nicht gerade zum Kochen übrig.

Für die Mama bedeutet das fast täglich in das Lebensmittelgeschäft rasen zu müssen, die Lebensmittel einzukaufen, nach Hause zu schleppen, zu verräumen und dann natürlich auch noch zu kochen. Gekocht wird auch nicht nur einmal, sondern mindestens dreimal am Tag. Vom Frühstück, der Jause bis hin zum Mittagessen, dem Nachmittagssnack und natürlich auch dem Abendessen. Um das ganze Geschirr muss sich die Mama natürlich ebenfalls kümmern, denn das wäscht sich leider nicht von alleine. Haus putzen, Wäsche waschen, Wäsche falten und sich vielleicht auch noch um die Haustiere zu kümmern, nimmt täglich Stunden in Anspruch.

Doch die Kinder sind da noch gar nicht inkludiert. Der eine muss zum Tennis, die andere zum Tanzen und dann müssen auch noch Bastelsachen besorgt werden und ins Museum wollten wir auch noch. Wenn sich die Kinder dann noch in der Schule schwertun oder Tests anstehen, muss die Mama zu Hause auch noch unterrichten.

Feiertage, sowie Geburtstage, Ostern und Weihnachten sind für Mamas Arbeit mal zehn, denn an diesen Tagen nimmt der Stress schon gar kein Ende.

Doch Mamas wollen einfach die besten Mamas sein und sie sind es gerne! Um sich das Mamaleben jedoch wenigstens ein bisschen zu erleichtern, gibt es hier ein paar tolle und hilfreiche Ideen.

 

Damit Mamas nicht durchdrehen

 

 Mamas können sich ihr Leben ab und zu ganz bewusst etwas einfacher machen. Wo der Wille ist, ist auch ein Weg! Außerdem passiert es überforderten Mamas immer wieder, dass sie etwas tun oder sagen, das sie anschließend bereuen. Ist ja auch kein Wunder! Aber genau deshalb ist es unglaublich wichtig, den Alltag bewusst zu gestalten und hier sind zehn tolle Ideen, die Mamas definitiv dabei helfen können:

1. Wochen- und Tagespläne erstellen

Mama sein ist super anstrengend und die vielen Termine können echt überfordern. Obwohl man den ganzen Tag nur am herumrasen ist, hat man dann jedoch trotzdem viel zu oft das Gefühl wieder einmal nichts geschafft zu haben. Aus diesen Gründen kann ein Wochen- und Tagesplan sehr sinnvoll sein.

Erstmals sollte man sich als Mama fixe Tage einplanen. Beispielsweise einen Tag an dem die Kids mit der Oma sind. Dieser Tag wird zum Putztag und ein anderer wiederum zum Einkaufstag. Auch wenn es nach Arbeit klingt, sich die Wochen so genau zu strukturieren, ist es aber extrem hilfreich, wenn die Pläne erstmals fertig sind. So gewöhnt man sich so auch schnell an die Tage und die damit verbundenen Aufgaben und weiß immer genau was wann ansteht.

Außerdem hat man durch die genaue Organisation oft mehr Zeit, als man tatsächlich denkt und kann sich plötzlich auch einen Tag für die ganze Familie oder eine bewusste Mama-Auszeit einplanen.

2. Durchatmen hilft - Schreien aber auch

Wutausbrüche gehören zum Mama sein und ab und zu verliert man eben auch als Mama die Beherrschung. Manchmal wütend zu sein ist menschlich und völlig in Ordnung. Man kann schließlich nicht immer glücklich und nett sein. Es ist auch nicht gesund Dinge täglich in sich hineinzufressen. An manchen Tagen muss die Wut einfach raus.

Wenn man als Mama jedoch das Gefühl hat, oft mit den Kindern zu schimpfen und immer schneller die Geduld zu verlieren, vielleicht auch dann, wenn eigentlich gar nichts Schlimmes vorgefallen ist, dann ist es wichtig die Situationen besser in den Griff zu bekommen und an den Wutanfällen zu arbeiten.

In solchen Situationen ist das Atmen unglaublich wichtig. Aber auch ein kurzer Raumwechsel kann helfen, sich wieder in den Griff zu bekommen.  Zu schreien kann wirklich guttun, aber man muss den Schrei ja nicht unbedingt vor den Kindern loslassen. Wie wäre es denn, den Schrei im Keller loszulassen? So beziehen die Kinder den Schrei auch nicht unbedingt auf sich.

3. Aufgaben verteilen: Kinder können auch ein bisschen mithelfen und der liebe Mann ebenso!

Mamas denken oftmals, dass sie immer alles alleine machen müssen. Dabei bekommt man immer wieder von der Tante oder dem Cousin angeboten, auf die Kids aufzupassen. Hört sich doch toll an, die Kinder einen Tag die Woche für ein paar Stunden an jemanden abzugeben, um Zeit für Einkäufe oder den Haushalt zu haben. Revanchieren kann man sich ja dann mit einem Kaffee und Kuchen. Wenn die Kinder etwas älter sind, kann man ihnen auch ruhig ein paar Aufgaben abgeben. Kinder mit sechs Jahren sollten bereits in der Lage sein den Müll rauszutragen, den Tisch zu decken oder den Teller selbst in den Geschirrspüler zu stellen. Wenn sie dann etwas älter sind können sie aber auch Tätigkeiten, wie das Geschirrspüler ausräumen, das Wäschefalten, Blumengießen oder Staubsaugen übernehmen. Aber auch der Paoa kann ab und zu im Haushalt mithelfen. Vielleicht kann er sich ja einmal die Woche um das Kochen kümmern oder den Lebensmitteleinkauf übernehmen.

4. Sport

Sport ist wichtig und das gilt auch für Mamas. Regelmäßige Bewegung ist wichtig, um die Knochen und Muskeln zu stärken und Rückenschmerzen zu verhindern. Aber auch für die Seele ist Sport unglaublich wichtig. Mamas sind oftmals enormen Stress ausgeliefert und der kann beim Sport so richtig gut abgebaut werden. Auch wenn es sich nur um eine halbe Stunde Laufen pro Woche handelt oder um zwei Waldspaziergänge, kann das dem Körper und der Seele schon echt guttun. Wer sich jetzt wieder einbildet, keine Zeit für Sport zu haben, muss sich die Zeit halt bewusst nehmen oder die Kids miteinpacken. Wie wäre es denn beispielsweise mit einem Wandertag am Wochenende oder einem Ausflug in das Schwimmbad mit den Kids? So haben die Eltern und die Kinder Bewegung und alle sind wieder richtig ausgepowert und gut gelaunt.

5. Meditation um nicht durchzudrehen

Meditation klingt für jene, die sich damit noch nie auseinandergesetzt haben erstmals komisch. Viele Mamas denken sich jetzt bestimmt: "Für sowas habe ich aber echt keine Zeit!" Es ergeben sich jedoch täglich Gelegenheiten, in denen man sich einmal kurz von den rasenden Gedanken im Kopf befreien kann. Die meiste Zeit kommt in solchen Gelegenheiten leider das Handy zum Einsatz. Mamas sollten ab und zu versuchen, komplett abzuschalten. Auf dem Weg zum Spielplatz kann es beispielsweise richtig guttun, sich auf die Umgebung und die Natur zu konzentrieren und ein paar Gedankenpausen einzulegen. Aber auch vor dem Schlafengehen ist es angenehm, sich flach auf den Rücken zu legen, die Augen zu schließen und sich für fünf Minuten eine Guided-Meditation oder Entspannungsmusik anzuhören und einmal an nichts zu denken. 

6. Prioritäten setzen: Sich nicht zu viel zumuten

Mamas passiert es viel zu oft, dass sie ihre Tage komplett mit Terminen vollstopfen. Wenn dann einmal ein Termin nicht ganz so aufgeht, wie gedacht oder etwas dazwischenkommt, führt das zu Ärger und Überforderung. Das tut jedoch keinem gut und auch nicht den Kindern. Es hat auch echt keinen Sinn den Kindern und sich selbst zu viel zuzumuten, denn so entsteht Stress, der sich dann wiederrum in schlechte Laune und eine erhöhte Reizbarkeit entwickelt. Es ist doch viel schöner, wenn man sich realistische Pläne setzt, die man auch erledigen kann.

Man sollte sich in der Wochenplanung deshalb unbedingt ein paar Lücken freihalten, falls einmal etwas nicht wie geplant verläuft. Kinder können beispielsweise krank werden oder Mütter mal keine Lust zum Putzen haben.

Hierbei ist es wichtig, sich Prioritäten zu setzen. Mamas sind zwar die meiste Zeit im Multitasking-Mama-Modus und würden am liebsten 1000 Dinge gleichzeitig erledigen, jedoch sollt man sich auf keinen Fall überfordern, sondern ganz einfach Prioritäten setzen.

7. Essen und Lebensmitteleinkäufe planen

Viele Mamas rasen wirklich täglich in das Lebensmittelgeschäft. Einmal geht die Milch aus, ein anderes Mal möchte das Kind Chips, dann wurde wieder einmal auf etwas vergessen und so gibt es halt jeden Tag einen anderen Grund, in das Lebensmittelgeschäft rasen zu müssen. Doch das kann man bewusst ändern. Einen Essensplan für die ganze Woche zu erstellen hört sich erstmals aufwendig an, doch dafür braucht man vielleicht höchstens eine Stunde. Mit einem genauen Essensplan kann man sich sehr gut einen Tag für den gesamten Lebensmitteleinkauf der Woche Zeit nehmen und ihn erledigen. Das erspart nicht nur viel Zeit, sondern auch Kosten, weil man dadurch ganz überlegt einkauft und sich dabei genau an den Essensplan hält. Außerdem kann man die Kids etwas mitentscheiden lassen. Haben sie einen Essenswunsch? Vielleicht wird man dadurch auch das Motzen der Kinder los, dass das Essen wieder einmal nicht schmeckt. Ein weiterer Tipp es ist die Lebensmittel online, beispielsweise bei Leshop.ch zu bestellen. Die 10 Franken Lieferungsgebühr sind es wirklich wert, denn man erspart sich den Weg zum Lebensmittelgeschäft, Benzinkosten, das Nachhause-Schleppen und eine Menge Zeit. 

8. Schlaf ist wichtig!

Gerade mit kleinen Kindern bekommen Mamas meist viel zu wenig Schlaf. Schlaf ist jedoch unglaublich wichtig, denn nur wer ausgeschlafen ist, ist gut gelaunt und schafft es auch alle wichtigen Dinge zu erledigen. Als Mama sollte man sich auch oft bewusst vom Smartphone fernhalten. Wer abends noch stundenlang am Smartphone ist anstatt zu schlafen, sollte das Handy lieber im Wohnzimmer lassen und noch ein bisschen lesen, bis die Augen ganz von alleine zufallen.

9. Kinderfreie Zeiten aktiv nutzen

Organisation ist unglaublich wichtig. Wer organisiert lebt, merkt erst, wie viel Zeit er eigentlich tatsächlich hat. Beispielsweise wünschen sich viele Mütter mehr Zeit für sich selbst zu haben. Sie würden gerne lesen oder Sport betreiben, doch finden sie einfach nicht die Zeit dazu.

Wie sieht es mit den kinderfreien Zeiten aus? Werden diese sinnvoll genutzt? Wie wird die Zeit genutzt, die das Kind beim Sport verbringt? Was macht die Mama, wenn das Kind mittagsschläft? Geht die Mama abends mit dem Kind ins Bett und verbringt die Zeit am Smartphone oder werden diese Zeiten aktiv genutzt, um was zu tun, dass der Mama auch Freude bereitet? Wer gerne Zeit für Sport hätte, kann den Sport doch mit dem Sport des Kindes verbinden. Einfach die Laufschuhe einpacken und eine halbe Stunde laufen gehen, bis das Kind mit dem Fußballtraining fertig ist, anstatt wartend auf der Bank zu sitzen oder unnötig hin und her zu fahren. Wenn das Kind mittagschläft ist das doch die perfekte Zeit in Ruhe ein Buch zu lesen. Aufräumen und putzen kann man schließlich auch wenn sich das Kind einmal selbst beschäftigt. 

10. Sich belohnen: Mamas verdienen Auszeiten und Wellness!

Mamas haben nur sehr selten Auszeiten, vor allem mit kleinen Kindern. Doch anstatt Lösungen zu finden, wird gejammert. Mit Wellness sind nicht unbedingt dreitägige SPA-Aufenthalte gemeint. Für Mamas bedeutet Wellness, sich beispielsweise ein heißes Entspannungsbad mit einem Glas Wein zu nehmen und für das kann man sich mindestens einen Abend die Woche Zeit nehmen. Dann muss Papa halt mal die Kids ins Bett bringen und sich um die Gutenachtgeschichte kümmern. Als Mama ist es wichtig, sich ab und zu etwas zu gönnen und die richtige Organisation und Planung, macht das möglich. Sei es ein neues Buch, ein wöchentlicher Waldspaziergang oder eine Pediküre im Beautysalon - Mamas verdienen Auszeiten!

Sie lesen gerade: 10 Ideen wie wir uns das Mamaleben leichter machen können